Im Interview

IM INTERVIEW MIT
MONA MAIER
STELLV. TOURISMUSDIREKTORIN DES TVB OBERTAUERN

Heute hat Mona Maier auf der
“Die Creadiven”-Couch Platz genommen.

Sie ist stellvertretende
Tourismusdirektorin des TVB Obertauern

 

„Let me take
you back!“

Mona Maier

Los geht's

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Was sind für Dich als stellvertretende Tourismusdirektorin in Obertauern
die größten Herausforderungen?

Liebe Mona,
es freut uns wirklich sehr, dass wir Dich für unsere Interview-Reihe gewinnen konnten und Du heute auf unserer CreaDiven-Couch Platz genommen hast.

In unseren Gesprächen stellen wir starke Frauen vor, die ihren Weg konsequent gehen. Du gehörst mit Sicherheit dazu, denn Du bist der Inbegriff einer starken und mutigen Frau.
Vielen Dank, dass du heute da bist.

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Liebe Mona,
es freut uns wirklich sehr, dass wir Dich für unsere Interview-Reihe gewinnen konnten und Du heute auf unserer CreaDiven-Couch Platz genommen hast.

In unseren Gesprächen stellen wir starke Frauen vor, die ihren Weg konsequent gehen. Du gehörst mit Sicherheit dazu, denn Du bist der Inbegriff einer starken und mutigen und Frau.
Vielen Dank, dass du heute da bist.

Was sind für Dich als stellvertretende Tourismusdirektorin in Obertauern die größten Herausforderungen?

Höchste Priorität in meiner täglichen Arbeit haben die Entscheidungen, die ich treffen muss. Ich scheue keine Herausforderung, ich heiße sie willkommen. Gerade Corona hat mir gezeigt, dass ich nun die Schubladen, die mittlerweile mit spannenden Projekten und Ideen prall gefüllt sind, öffnen kann – nämlich im richtigen Moment genau die passende! In meiner Position beziehen sich die Herausforderungen vor allem auf Marketing und Presse, auf die Ortsgremien und darauf, ein Team aufzustellen, das so effizient wie möglich arbeitet. Durch meine juristische Ausbildung und meine Persönlichkeit denke ich sehr differenziert und sehe in jedem Step eine Möglichkeit und in dieser meist eine weitere Tür, die sich öffnet.

War es für Dich immer schon klar, in die Tourismusbranche einzusteigen?
Welchen Berufswunsch hatte die
junge Mona Maier?

Die kleine Mona liebte Tiere über alles. Das tut die erwachsene Mona Maier immer noch. So war es stets mein Wunsch, Tierärztin zu werden. Doch mein Leben entwickelte sich einfach in eine total andere Richtung. Ich bin aber immer noch gerne mit Tieren verbunden und liebe sie sehr. Warum ich dann die juristische Karriere eingeschlagen habe? Das hat eher etwas mit meiner Eigenschaft zu tun, dem Unrecht die Stirn zu bieten.

Du bist ja gebürtige Amerikanerin.
Deine Mutter hat schwedische Wurzeln,
und Dein Vater ist Österreicher.

Ihr seid dann nach Deutschland
wegen des Berufes Deines Vaters gezogen.
Wie hast Du diesen Wechsel empfunden?

Er war sehr bereichernd für mich. Ich durfte dadurch schon in jungen Jahren u.a. alle fünf Kontinente kennenlernen. Denn meine Eltern legten sehr viel Wert darauf, dass wir Kinder und mit anderen Kulturen auseinandersetzen – Bildung und Weltoffenheit waren die Hauptpfeiler in meiner Erziehung. Auch während des Studiums war ich ein Weltenbummler. Paris, New York … Ich bin aber immer wieder gerne nach Hause zurückgekehrt – nicht in meine Heimat – NACH HAUSE! So hatte ich auch keine Bedenken, nach Flachau zu meinem Mann zu ziehen. Bildung und Weltoffenheit gebe ich auch meinen Kindern weiter.

Als Mutter von zwei Kindern bist du
natürlich auch
privat immer wieder gefordert.

Was ist Dein Erfolgsrezept,
wenn es darum geht, Familie und Karriere
miteinander zu verbinden?

Grundsätzlich ist diese Situation eine große Herausforderung, gerade im ländlichen Bereich. So habe ich mir ein verlässliches Gerüst geschaffen, das es mir ermöglicht, meinen Beruf erfolgreich auszuüben. Im Tourismus muss man einfach flexibel sein, und da habe ich sehr viel Unterstützung von meiner Familie und auch von meinem Vorstand bekommen. Er hat mein Potential erkannt, schenkte mir Vertrauen und förderte mich. Eine gute Organisation, Disziplin und Sicherheit sind sehr wichtig. Gelassenheit, Optimismus und Freude aber die Voraussetzung, um immer weitergehen zu können. Die Familienzeit ist mir jedoch sehr heilig. Mittlerweile kann ich mir meine Arbeitszeit auch flexibel einteilen, und ich schätze sehr das Vertrauen meines Arbeitgebers. Hinzu kommt, dass wir ein Familienunternehmen zu Hause haben. Ich vermiete ein kleines Chalet, und wir haben noch die wunderbare Skischule. Ich stehe auch hinter diesem Betrieb und meinem Mann bei entscheidenden Fragen zur Seite

Was machst Du noch
auf der „Frauenebene“?

Ich habe mit Atomic, Marlies Schild und Michaela Kirchgasser und weiteren Sportlerinnen #skiskis ins Leben gerufen. Das ist ein Netzwerk von Frauen, die alle gemeinsam die Natur, Skifahren und Bewegung als Leidenschaft haben. Und da gibt es noch etwas Neues: #skihikes. Darauf könnt Ihr Euch im nächsten Sommer freuen. Außerdem bin ich Pink Ribbon-Botschafterin, und das sehr aktiv auch in Obertauern

Warum Pink Ribbon
– warum Brustkrebs?

Wir haben alle eine Verantwortung, und gerade in der Vorsorge kann man so viel bewegen.
Für betroffene Familien muss es teils schnelle finanzielle Unterstützung geben, und zwar unbürokratisch in der Abwicklung. Ich wollte etwas tun, und gerade hier in der Bergregion bin ich da eine Vorreiterin.

Obertauern ist ja einer der Hotspots
für Skibegeisterte.

Was zeichnet Obertauern
und die Region im Besondern aus?

Obertauern ist für mich nicht nur aufgrund der Höhe, sondern auch von der Qualität der perfekteste Skiort Österreichs. Was wir auf jeden Fall haben ist SCHNEE! Obertauern ist der schneereichste und -sicherste Ort Österreichs. Mein Herz schlägt für diesen Ort, weil die Menschen hier mir so viel Vertrauen geschenkt haben, diesen großartigen Ort weiterzuentwickeln. Die familiengeführten Unternehmen, die Lifte, die Hotellerie, die Skigeschäfte – ich liebe die Menschen und das, was sie seit Generationen tun.

Eure Events und vor allem
die Openings in Obertauern
sind immer ein riesiges Ereignis.


Aufgrund von Covid musste natürlich auch Obertauern auf das legendäre Event im letzten Jahr verzichten.

Was habt Ihr für heuer geplant?

Wir sind ja die Erfinder der Skiopenings. Wie gesagt, letztes Jahr haben wir dafür schon unsere Schubladen gefüllt. 
Natürlich haben wir uns auch heuer ein tolles Event geplant. Wann und wie es stattfinden wird bleibt aber noch unser Geheimnis. Verfolgt am Besten die News auf der Website von Obertauern dazu.

Es wird wie immer grandios und einzigartig.

Liebe Mona,
vielen lieben Dank für das sehr interessante Gespräch, das sicherlich auch wieder unsere LeserInnen inspiriert. Zum Abschluss bitte ich Dich, uns Dein Lieblingszitat mit auf den Weg zu geben.

„Let me take you back!“ (Mona Maier)